Bei einem Zwischenstopp an der Rems konnten am 26.07.2006
seltene Gäste beobachtet werden. Meister Adebar, wie der Weißstorch auch
genannt wird, trat gleich zu zweit auf. Ob es ein Storchenpaar war oder einfach
nur eine Weggemeinschaft war leider nicht herauszubekommen.
Der Aufenthalt währte dazu zu kurz.
Schon nach einer Stunde Vesperpause ging es weiter in Richtung Süden nach Afrika.
Dabei nähren diese und andere Durchzügler seit Jahren die Hoffnung, dass im Frühjahr ein Brutpaar wieder einmal in Waiblingen nistet.
Eine Nistmöglichkeit hoch über den Köpfen der Waiblinger Bürger gibt es dafür schon seit Jahren. Der Nabu (Naturschutzbund Deutschland eV) hat diese hoch oben auf der Nikolauskirche hergerichtet.
Ein herrlicher Blick über Waiblingen und die Rems in Sichtweite. Was will Storch mehr?
Aufgrund dieser Wohnlage eigentlich ein Muss in Waiblingen zu nisten.
Denn nicht nur die Lage ist überaus attraktiv, auch das Futterangebot steigt von Jahr zu Jahr.
Dafür sorgen schon die Naturschutzaktivitäten des Nabu in Zusammenarbeit mit den Behörden.
Vielleicht hat ja die Rems in Beinstein in der Vesperpause bei den Störchen einen so bleibenden Eindruck machen können, dass diese sich nächstes Jahr einen Brutversuch vorstellen könnten.
So bleibt das Warten aufs Frühjahr und ab April 2007 ein verstohlener Blick auf den Kirchturm der Nikolauskirche. Mit viel Glück erscheint der Weißstorch dort nicht nur kurz, wie nun auf einer Wiese, sondern bleibt klappernd auf dem Kirchturm.